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Ministerium will Fahrzeiten von Rettungswagen minimieren

Ministerium will Fahrzeiten von Rettungswagen minimieren © Lukas Schulze/Archiv

Gesundheit

Ministerium will Fahrzeiten von Rettungswagen minimieren

In der Region Osnabrück wird in einem Modellprojekt ein neues System erprobt, um die Fahrzeiten von Rettungswagen zu den Krankenhäusern zu minimieren. Das System namens "Ivena" sei internetbasiert und zeige den Krankenwagenbesatzungen in Echtzeit die Behandlungs- und Bettenkapazitäten der Krankenhäuser an.

Osnabrück. "Wir setzen darauf, dass die Notfallversorgung mit Hilfe des webbasierten Systems noch strukturierter und professioneller wird", sagte Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) am Montag bei der Präsentation in Osnabrück. Das System, das ausgeschrieben "Interdisziplinärer Versorgungsnachweis" heißt, zeigt den Krankenwagen auch die Fachbereiche und speziellen Behandlungsmöglichkeiten der Kliniken an.

Das System soll nicht nur die Fahrtzeiten zu den Kliniken verringern helfen, sondern den Krankenhäusern schon frühzeitig ein genaues Krankheitsbild der Patienten zur Verfügung stellen. Das Pilotprojekt ist zunächst auf drei Jahre angelegt. In den kommenden Wochen soll Ivena auch im Raum Oldenburg und der Region Hannover starten. Seit dem Frühjahr wird das System nach Ministeriumsangaben bereits in zwei Städten des Heidekreises getestet.

dpa


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