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Millionenkosten für Atommülllager sichern rund 1700 Jobs

Die Millionenkosten zur Stilllegung des maroden Atommülllagers Asse bei Wolfenbüttel sichern einem Gutachten zufolge mehr als 1700 Arbeitsplätze in ganz Deutschland.

Hannover. "Im Vordergrund bei den Ausgaben der öffentlichen Hand zur Stilllegung der Asse steht zu Recht die Sicherheit der Menschen in der Region. Parallel eröffnen sich damit in einer strukturschwachen Region aber auch neue Möglichkeiten und Perspektiven", sagte der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, Wolfram König, am Donnerstag in Hannover.

Die rund 1700 Arbeitsplätze verteilten sich auf die für die Anlage zuständige Asse-GmbH und auf externe Anbieter von benötigten Dienstleistungen sowie Gütern, betonte König. Das Gutachten war auf Initiative Königs von der Asse-GmbH beim Niedersächsischen Institut für Wirtschaftsforschung in Auftrag gegeben worden. Die Stilllegung der Asse kostete den Steuerzahler 2015 fast 117 Millionen Euro.

Im alten Bergwerk Asse im Kreis Wolfenbüttel lagern rund 126 000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktivem Atommüll. Sie sollen nach Möglichkeit geborgen werden, weil Wasser eindringt und die Atommüllfässer so undicht werden können.

dpa


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