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Die Milchbauern protestieren gegen die Tiefstpreise für Milch.

Die Milchbauern protestieren gegen die Tiefstpreise für Milch. © Ingo Wagner

Agrar

Milchbauern-Protest: Trecker blockieren DMK-Milchwerk

gegen die "existenzgefährdenden Tiefstpreise". "Gegenüber Mitte 2014, als der starke Preisverfall einsetzte, zahlt das DMK heute 13 Cent weniger je Liter Milch aus", kritisierte der stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Ottmar Ilchmann.

Edewecht. n.

Eine Absenkung der Milchmenge sei dringend nötig, um die Preise zu stabilisieren. Ilchmann forderte die DMK auf, die "Mengen-Bremse" zu ziehen und ein bereits anderenorts praktiziertes Bonus-Modell einzuführen. Dabei verwies er auf die größte Molkerei der Niederlande, Friesland-Campina.

Diese Genossenschaft habe Anfang des Jahres für sechs Wochen einen Bonus von zwei Cent je Liter für diejenigen Milcherzeuger eingeführt, die ihre Menge nicht mehr gesteigert oder sogar reduziert hätten. Etwa 60 Prozent der dortigen Milcherzeuger machten mit und verringerten die Milchmenge in der kurzen Zeit um 35 Millionen Liter.

Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) kündigte an, er wolle sich für ein Sofortprogramm Milch einsetzen. Der Bund müsse endlich ein zusätzliches Bonusprogramm auflegen, um Milcherzeuger zu belohnen, die auf eine Ausweitung der Milchmenge verzichteten. "Schon vier Cent mehr pro Liter Milch würden Landwirten wieder eine Perspektive geben", sagte Meyer.

dpa


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