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Niedrige Preise bestimmen die Miesmuschel-Branche in Niedersachsen.

Niedrige Preise bestimmen die Miesmuschel-Branche in Niedersachsen. © Christian Charisius/Archiv

Fischerei

Miesmuschelfischer kämpfen mit niedrigen Preisen

Die niedersächsischen Miesmuschelfischer blicken auf eine schwierige Verkaufssaison 2016. Niedrige Preise und eine schwache Ernte machen ihnen zu schaffen, wie die niedersächsische Miesmuschelfischer-Gesellschaft am Montag mitteilte.

Greetsiel. 4000 Tonnen Muscheln im Jahr müssten die Fischer verkaufen, um ihre Kosten zu decken, sagte die Geschäftsführerin der Gesellschaft, Manuela Gubernator. "Das wird dieses Jahr knapp." Grund sei, dass es nicht genug Saatmuscheln gegeben habe, die nach zwei Jahren Wachstum nun bereit für den Verkauf seien.

Zudem sind Großhändler skeptisch, weil in holländischen Muscheln zu Beginn der Verkaufssaison Schadstoffe gefunden wurden. Das drückt die Preise auch für deutsche Fischer, obwohl deren Ware nicht betroffen war. Derzeit bekommen sie rund 1,60 Euro für ein Kilo. Der Durchschnittspreis am Jahresende dürfte nach Schätzungen der Gesellschaft aber deutlich darunter liegen. In Spitzenjahren können die Fischer das Kilo für durchschnittlich mehr als zwei Euro verkaufen.

Ein Hoffnungsschimmer: In diesem Jahr gibt es besonders viele Saatmuscheln. Diese werden von den Wildbänken abgefischt und auf künstlich angelegten Kulturflächen angesiedelt. Wenn sie in zwei Jahren reif für den Verkauf sind, können die Fischer wieder mit größeren Mengen rechnen.

dpa


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