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Die Meyer-Gruppe zieht Bilanz: Gute Auftragslage für die Neptun-Werft.

Die Meyer-Gruppe zieht Bilanz: Gute Auftragslage für die Neptun-Werft. © Jens Büttner/Archiv

Schiffbau

Meyer-Gruppe: Gute Auftragslage für Neptun-Werft

Die anhaltend hohe Nachfrage nach Kreuzfahrtschiffen aller Art sorgt nicht nur auf der Meyer Werft im emsländischen Papenburg für gute Auslastung. Auch auf der zur Meyer-Gruppe gehörenden Neptun-Werft in Rostock sorgt der Boom dafür, dass den gut 500 Beschäftigten dort die Arbeit nicht ausgeht.

Papenburg/Rostock. Die seit 1997 zur Gruppe gehörende Werft habe in diesem Jahr elf Flusskreuzfahrtschiffe abgeliefert und weitere Aufträge erhalten, teilte die Konzernleitung in Papenburg am Dienstag mit. Zudem sollen in Rostock ein Gastanker und eine Fähre gebaut werden. Für gleichmäßige Auslastung der Kapazitäten und eine nachhaltige Standortsicherung sorge auch die Entscheidung, künftig die voll ausgerüsteten Maschinenraummodule für die Werften in Papenburg und im finnischen Turku in Rostock zu bauen.

Auf den beiden Werften werden die riesigen Kreuzfahrtschiffe zusammengefügt, die auf den Weltmeeren unterwegs sind. So habe Turku im Jahr 2015 "Mein Schiff 4" an den Auftraggeber TUI Cruises geliefert und werde 2016 auch das fünfte Schiff dieser Reihe fertigstellen. Die Werft in Papenburg lieferte in diesem Jahr mit der "Anthem of the Seas" und der "Norwegian Escape" zwei Schiffe ab und gewann nach eigenen Angaben auch die Reederei AIDA Cruises, die zwischenzeitlich in Fernost bauen ließ, als Kunden zurück.

Die Werften in Papenburg, Rostock und Turku verfügten über einen Auftragsbestand von insgesamt 28 Schiffen, hieß es. Dazu zählten auch acht weitere Flusskreuzfahrtschiffe für Rostock.

dpa


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