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Meyer-Betriebsratsvorsitzender klagt nun gegen Werft

Der Betriebsratsvorsitzende der Meyer Werft, Ibrahim Ergin, setzt sich mit einer Klage gegen seinen Arbeitgeber zur Wehr. Ergin habe beim Arbeitsgericht Lingen eine Klage auf Schadensersatz und Schmerzensgeld gegen die Werft und Personalchef Paul Bloem eingereicht, sagte der Oldenburger Anwalt Hajo A.

Papenburg. Köhler am Freitag zu entsprechenden Medienberichten. Die Werft will Ergin wegen des Vorwurfs von Beschäftigten, er habe sie vor einigen Jahren zum Eintritt in die IG Metall genötigt, kündigen.

Die Werft habe ihre Fürsorgepflicht und die Persönlichkeitsrechte Ergins verletzt, sagte Köhler. Der Personalleiter habe die Vorwürfe auf einer Facebook-Seite veröffentlicht, und die Geschäftsleitung habe sie sich zu eigen gemacht. Letztlich wisse diese nicht, ob die Vorwürfe berechtigt sind oder nicht - daher hätten sie nicht publiziert werden dürfen. Ergin sei wegen der Veröffentlichungen schon jetzt "demontiert".

Nachdem der Betriebsrat die Zustimmung zur Kündigung verweigerte, rief das Unternehmen das Arbeitsgericht in Lingen an. Auch zwei Mediationsangebote schlug die Werft aus. Die Verhandlung ist am 17. Dezember.

dpa


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