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Migration

Menschenrechtler sehen Kosovo und Albanien nicht als sichere Länder

Die Gesellschaft für bedrohte Völker kritisiert den Plan der Großen Koalition, den Kreis der sogenannten sicheren Herkunftsstaaten um Kosovo, Albanien und Montenegro zu erweitern.

Göttingen. Roma, Aschkali und Balkan-Ägypter würden in diesen Ländern so stark diskriminiert, dass viele Angehörige der Minderheiten ihre Heimat verlassen mussten, hieß es in einer Mitteilung am Dienstag in Göttingen.

Aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit haben die Minderheiten nur begrenzten Zugang zu Wohnraum und Arbeitsplätzen, schreibt die Menschenrechtsorganisation. Ihre Kinder könnten die Schule nicht besuchen. Den Menschen werde es unmöglich gemacht, ein Leben in Würde zu führen. Ihnen müssten deshalb individuelle Asylverfahren zugestanden werden.

Die Spitzen von Union und SPD hatten beschlossen, die Liste der sogenannten sicheren Herkunftsstaaten zu erweitern, damit Asylbewerber aus den betroffenen Länder schneller wieder in die Heimat zurückgeschickt werden können.

dpa


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