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Mehrere Brände in Flüchtlingsunterkünften

Barnstorf (dpa/lni) - Ein Asylbewerber hat in einer Flüchtlingsunterkunft in Barnstorf bei Diepholz ein Feuer verhindert. Ein unbekannter Brandstifter habe ein brennendes Stück Stoff in einen leeren Abstellraum geworfen und sei geflüchtet, teilte die Polizei in Diepholz am Freitag mit.

Der Bewohner habe das brennende Stoffstück am Donnerstag entdeckt und sofort löschen können. In dem Haus wohnen elf Asylbewerber, verletzt wurde niemand.

Der Brandstifter sei noch nicht gefasst worden. Einen Hinweis auf eine fremdenfeindliche Tat gibt es aber bislang nicht. Sachschaden entstand nicht. Der Staatsschutz habe wie in solchen Fällen üblich die Ermittlungen übernommen.

Im Kreis Stade brachen in der Nacht auf Freitag innerhalb einer guten Stunde Brände in zwei Flüchtlingsunterkünften in Fredenbeck aus. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei keiner der zusammen 23 Bewohner. Die Menschen wurden in anderen Gebäuden in der Gemeinde untergebracht.

Zunächst brannte es in einem ehemaligen Hotel, das als Flüchtlingsunterkunft genutzt wird. Dabei wurden lediglich kleinere Möbelstücke beschädigt. Wenige Straßenzüge weiter brannten eine Stunde später in einem Containerdorf fünf von zehn Wohncontainern aus, die nun nicht mehr bewohnt werden können.

Möglicherweise wurde die Brände von einem der Bewohner des Containerdorfes gelegt, den die Polizei in der Nacht in Gewahrsam nahm. Der Mann sollte am Freitag mit Unterstützung eines Dolmetschers befragt werden. Mögliche Motive für eine Brandstiftung waren zunächst unklar. Die Polizei wollte in der Nacht allerdings auch einen technischen Defekt als Brandursache nicht ausschließen. Ein fremdenfeindlicher Hintergrund und Täter von außerhalb wurden dagegen ausgeschlossen.

dpa


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