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Mehr Menschen mit Migrationshintergrund: Bremen vorn

Die Zahl der Einwohner mit Migrationshintergrund in Niedersachsen ist im vergangenen Jahr um 3,2 Prozent auf 1,4 Millionen gestiegen. Damit beträgt der Anteil dieser Gruppe 17,8 Prozent an der Gesamtbevölkerung, berichtete das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden.

Hannover. Niedersachsen liegt damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 21 Prozent. Der größte Teil der Flüchtlinge, die im vergangenen Jahr nach Deutschland kamen, ist in dieser Erhebung noch nicht erfasst.

In ganz Deutschland lebten 2015 rund 17,1 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Dies waren 4,4 Prozent mehr als im Vorjahr und so viele wie nie zuvor.

Die in Relation meisten Menschen mit Migrationshintergrund lebten 2015 in Bremen (29,4 Prozent). Es folgen Hamburg (28,8), Hessen (28,4) und Berlin (27,7 Prozent). In den alten Bundesländer betrug der Anteil im Schnitt 23,9 Prozent. In den neuen Ländern lag er bei 5,3 Prozent. Die in Relation wenigsten Menschen mit Migrationshintergrund gab es 2015 in Mecklenburg-Vorpommen (4,9 Prozent).

Für die deutschen Statistiker hat ein Mensch einen Migrationshintergrund, wenn er selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde. Dazu zählen Ausländer, Eingebürgerte und Spätaussiedler und ihre als Deutsche geborenen Nachkommen.

dpa


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