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Um den Neubau eines Hauses steht ein Baugerüst.

Um den Neubau eines Hauses steht ein Baugerüst. © Fredrik von Erichsen/Archiv

Kommunen

Mehr Geld für Lebensqualität in kleinen Städten gefordert

Zur Verbesserung der Lebensqualität abseits der großen Städte hat der niedersächsische Städte- und Gemeindebund ein 100 Milliarden-Euro-Förderprogramm von Bund und Ländern gefordert.

Hannover. "Attraktiver Wohnraum ist knapp, die Preise sind hoch, die Mietpreisbremse versagt - wir brauchen daher ein massives Unterstützungsprogramm zur Stärkung kleiner und mittlerer Städte", sagte der Sprecher des kommunalen Spitzenverbandes, Thorsten Bullerdiek, der Deutschen Presse-Agentur. Um eine nachhaltige Verbesserung in ganz Deutschland zu erreichen, sei eine Finanzspritze in dreistelliger Milliardenhöhe in den kommenden fünf Jahren unverzichtbar.

In den kleinen und mittelgroßen Städten gebe es in Deutschland den günstigsten Wohnraum, sagte Bullerdiek. "Aber wir müssen hier in schnelles Internet, gute Straßen, einen leistungsfähigen Nahverkehr und die Stärkung von Bildung, Vereinen und Kultur investieren." Nur so würden die Menschen Wohnraum finden, den sie wollten - und die Großstädte würden dadurch entlastet.

"Mit Mietpreisbremsen erreichen wir hier keine nennenswerten Erfolge", sagte Bullerdiek. "Wohnraum in Großstädten ist nur bedingt vermehrbar. Zudem will niemand in Hochhäusern wohnen." Bund und Länder müssten endlich nachhaltig in die Zukunft des ländlichen Raums investieren.

dpa


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