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Trillerpfeifen mit IG Metall-Logo .

Trillerpfeifen mit IG Metall-Logo . © Jens Wolf/Archiv

Tarife

Mehr Geld für Beschäftigte im metallverarbeitenden Handwerk

Die Beschäftigten im metallverarbeitenden Handwerk in Niedersachsen erhalten von Juli an 1,7 Prozent mehr Geld. Zum 1. Juli 2017 steigen die Löhne dann um weitere 2,6 Prozent, teilte der Sprecher der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Uwe Stoffregen, am Dienstag mit.

Hannover. Die Branche habe landesweit etwa 50 000 Beschäftigte in rund 1900 Betrieben, allerdings seien nicht alle Unternehmen tarifgebunden.

Auch die Ausbildungsvergütungen werden vom 1. Juli um 12 Euro und vom 1. Juli 2017 an um 18 Euro angehoben. Die Beschäftigten und Auszubildenden erhalten zudem ab 2016 ein um 20 Prozent erhöhtes Weihnachtsgeld. Der Entgelttarifvertrag hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Vom Tarifabschluss profitieren beispielsweise Metallhandwerker und Landmaschinenmechaniker.

Die Gewerkschaft hatte ursprünglich eine Erhöhung von fünf Prozent gefordert. "Der Branche geht es ganz gut, allerdings kämpfen die Betriebe mit dem Fachkräftemangel", sagte Stoffregen. Vor allem kleinere und mittelständische Firmen gehörten zum Metall verarbeitenden Handwerk, viele junge und gut ausgebildete Leute wollten aber lieber in größeren Unternehmen arbeiten. "Die zweistufige Entgelterhöhung macht das Handwerk ein Stück attraktiver. In Zeiten des Fachkräftemangels ist das ein gutes Signal für andere Handwerksbranchen", erklärte IG Metall-Verhandlungsführer Wilfried Hartmann.

Mit der Metall- und Elektroindustrie, deren Beschäftigte nach der jüngsten Einigung in zwei Stunden nacheinander 4,8 Prozent mehr Lohn erhalten, sei die Handwerksbranche nicht zu vergleichen, erklärte Stoffregen.

dpa


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