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Die Angeklagte kann nun mit einer geringeren Strafe rechnen.

Die Angeklagte kann nun mit einer geringeren Strafe rechnen. © Uli Deck/Archiv

Prozesse

Mediziner widerlegt Totschlagsvorwurf der Anklage

Überraschende Wendung in einem Totschlagsprozess vor dem Landgericht Hannover: Gleich an erstem Verhandlungstag hat das Gericht die Untersuchungshaft für die 47-jährige Angeklagte aufgehoben, die ihre 67 Jahre alte Ex-Freundin im Streit getötet haben soll.

Hannover. Wie das Gericht am Montag mitteilte, habe das Gutachten des medizinischen Sachverständigen ergeben, dass nicht die Verletzungen vom Tattag zum Tode geführt haben, sondern Verletzungen, die sich das Opfer drei Tage zuvor zugezogen hat. Der dringende Tatverdacht eines Tötungsdelikts sei damit nicht mehr gegeben. Der Prozess wegen der Gewaltattacke wird dennoch weitergeführt, wobei die Angeklagte nun mit einer geringeren Strafe rechnen kann.

dpa


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