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Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime, kritisiert die Vergabe.

Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime, kritisiert die Vergabe. © S. Pförtner/Archiv

Gesellschaft

Mazyek: Adonis wird Friedenspreis nicht gerecht

Der Zentralrat der Muslime hat die Vergabe des Osnabrücker Erich-Maria-Remarque-Friedenspreises an den syrisch-libanesischen Dichter Adonis kritisiert. Der Vorsitzender des Zentralrats, Aiman Mazyek, sagte der "Osnabrücker Zeitung" (Freitag), Adonis werde dem Preis nicht gerecht.

Osnabrück. "Adonis ist ein guter Literat, aber ein miserabler Friedensaktivist", sagte Mazyek.

Zuvor hatte sich bereits der diesjährige Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, Navid Kermani, geweigert, bei der Preisverleihung am 20. November in Osnabrück eine Laudatio auf den in Paris lebenden Adonis (Ali Ahmad Said) zu halten. Die Jury hatte die Wahl des Autors damit begründet, dass er sich kritisch mit der Rolle der Religionen auseinandersetze und für eine demokratische Willensbildung eintrete. Mazyek hingegen kritisierte, dass sich Adonis nicht klar genug für ein Ende der Gewalt in Syrien einsetze.

dpa


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