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Maschinenbauer LPKF will Dividende streichen

Der Lasertechnikspezialist LPKF muss seinen ersten Jahresverlust seit dem Börsengang 1998 hinnehmen und will für 2015 keine Dividende zahlen. "Das negative Ergebnis ist für uns sehr ärgerlich", sagte der Chef des Maschinenbauers, Ingo Bretthauer, zur Vorlage der Bilanz am Mittwoch.

Garbsen. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) landete LPKF vergangenes Jahr 3,7 Millionen Euro im Minus, das ist der erste operative Jahresverlust seit der Umwandlung in eine AG vor 18 Jahren.

Der Abwärtstrend liegt vor allem an Einbrüchen beim Hoffnungsträger und bisher größten Wachstumstreiber Laser-Direkt-Strukturierung, kurz LDS. Diese Erfindung brennt Leiterbahnen direkt auf Bauteile, etwa bei Smartphones. LPKFs LDS-Geschäft brach 2015 um 74 Prozent ein.

2014 hatte die Gruppe aus Garbsen bei Hannover vor Zinsen und Steuern noch 12,7 Millionen Euro erwirtschaftet. Damals gab es unterm Strich 8,5 Millionen Euro Überschuss, 2015 dagegen brachte einen 3,5 Millionen Euro Fehlbetrag. Die Aktionäre sollen nun im Sommer einen Ausfall der Dividende absegnen. Vor einem Jahr flossen noch 12 Cent pro Aktie.

dpa


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