Navigation:
Unfälle

Mann stirbt nach Zusammenstoß mit Hochspannungsleitung

Ein 18-jähriger Mann aus Osnabrück ist nach einem Zusammenstoß mit einer 15 000 Volt starken Hochspannungsleitung am Samstag an seinen schweren Verletzungen gestorben.

Osnabrück. Dies teilte ein Sprecher der Bundespolizei der Deutschen Presse-Agentur in Hannover mit. Der junge Mann war aus noch ungeklärten Gründen in der Nacht auf Samstag in Osnabrück auf einen Eisenbahnwaggon geklettert. Zuvor hatte die "Neue Osnabrücker Zeitung" über den Vorfall berichtet.

Wegen seiner schweren Verletzung war der Mann noch in der Nacht mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik nach Dortmund geflogen worden. Dort sei er jedoch am Nachmittag seinen Verletzungen erlegen.

Vor der Kletteraktion hatte der 18-Jährige eine Party in einer unweit des Unglücksorts gelegenen Gartenanlage besucht. Warum er die Feier zwischenzeitlich mit einem anderen Partygast verließ, sei ebenso unklar wie seine mögliche Alkoholisierung. Nach dem Kontakt mit der Stromleitung sei er ohnmächtig in die Gleisanlage gestürzt. Sein Bekannter habe daraufhin die Polizei alarmiert. Derzeit seien, so der Sprecher, Sonderermittler vor Ort, die den Vorfall untersuchten. Sie gehen inzwischen davon aus, dass er versehentlich mit dem Kopf an die Leitung gekommen war.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Die Bahn verspricht, pünktlicher zu werden - schafft sie das?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie