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Mann bei Unfall getötet: Haftbefehl gegen Motorradfahrer

Nach dem Unfalltod eines 75 Jahre alten Fußgängers in Bremen ist gegen einen Motorradfahrer Haftbefehl erlassen worden. Der 23 Jahre alte Biker hatte den Rentner am 17. Juni mit über 100 Stundenkilometern in der Stadt überfahren und dabei tödlich verletzt.

Bremen. Die Staatsanwaltschaft geht nach Angaben vom Montag davon aus, dass der tatverdächtige Motorradfahrer bei der hohen Geschwindigkeit einen Unfall mit tödlichem Ausgang billigend in Kauf genommen hat. Deshalb sei sein Verhalten strafrechtlich als Totschlag bewertet worden, sagte ein Behördensprecher.

Es ist bereits der zweite Haftbefehl, der in diesem Monat gegen einen Unfallverursacher in Bremen erlassen wurde. Einen Tag vor dem tödlichen Unfall wurde ein 27 Jahre alter Autofahrer in Untersuchungshaft genommen. Der Mann war bei Rotlicht mit seinem Auto über eine Ampel gerast und hatte einen 13 Jahre alten Jungen lebensgefährlich verletzt. Dem 27-Jährigen wirft die Staatsanwaltschaft unter anderem versuchten Totschlag durch Unterlassen vor. Er soll nach der Kollision am 10. Juni den Jungen schwer verletzt liegen gelassen und so seinen Tod in Kauf genommen haben.

dpa


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