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Das "Flüchtlingsboot" MS Anton mit 70 lebensgroßen Bronzefiguren des dänischen Künstlers Jens Galschiøt.

Das "Flüchtlingsboot" MS Anton mit 70 lebensgroßen Bronzefiguren des dänischen Künstlers Jens Galschiøt. © Bernd Wüstneck/Archiv

Migration

"MS Anton" legt mit Kupferfiguren in Bremen an

Zum Auftakt eines kulturellen Migrationsprojektes hat der dänische Kutter "MS Anton" mit rund 80 "Passagieren" aus Kupfer im Bremer Europahafen festgemacht.

Bremen. Die Figuren des dänischen Künstlers Jens Galschiøt stellen Migranten dar und sollen auf die lebensgefährlichen Umstände ihrer Flucht und die desolate Lage im Mittelmeer aufmerksam machen. Der Fokus liege vor allem auf den Schwächeren wie Kindern, Jugendlichen, Frauen und jungen Familien, teilten die Organisatoren des sozial-kulturellen Schiffsprojekts von "Outlaw.die Stiftung" am Freitag mit.

Unter dem Motto "Mit Sicherheit gut ankommen" sind die Figuren 65 Tage auf einer Route durch 22 deutsche Städte unterwegs. Den Anfang machte am Freitag Bremen. Es folgen zunächst die Inseln Norderney und Borkum. Endstation ist am 29. September Berlin. Die Kupferfiguren wechseln am 7. August in Papenburg von der "MS Anton" auf das binnenschifffahrtstauglichere kleinere Boot "Al-hadj Djumaa". Das Boot war im Sommer 2013 mit 217 Menschen aus Eritrea und 65 Äthiopiern an Bord aus Ägypten gekommen und vor Lampedusa von der italienischen Küstenwache beschlagnahmt worden. Heute gehört es einem gemeinnützigen Verein in Amsterdam.

dpa


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