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Lieferengpass: Kurzarbeit für VW-Mitarbeiter beantragt

Volkswagen hat für Tausende Mitarbeiter im Werk Emden Kurzarbeit beantragt. Grund sind Engpässe bei einem Autositz-Zulieferer. "Die Arbeitsagentur ist offiziell informiert", sagte Werkssprecher Jan Wurps am Dienstag.

Emden. Zuvor hatten sich Betriebsrat und Werksleitung geeinigt, von diesem Donnerstag an bis zum kommenden Mittwoch Kurzarbeit zu beantragen. Von den rund 9000 Mitarbeitern seien 80 Prozent betroffen, berichtete Wurps.

Hintergrund sind Lieferschwierigkeiten beim Autositz-Zulieferer Sitech - die VW-Tochter hat ihrerseits Probleme mit einem Zulieferer, der einen Teil der benötigten Sitzbezüge herstellt. Das Unternehmen Sitech mit rund 450 Beschäftigten in Emden stellte ebenfalls einen Antrag auf Kurzarbeit.

Im VW-Werk können wegen des Fertigungsstopps pro Tag 1250 Autos nicht produziert werden. Ob die Kurzarbeit tatsächlich fünf Arbeitstage andauere, werde man sehen. "Da wir nicht wissen, wie sich die Liefersituation entwickelt, müssen wir kurzfristig reagieren", sagte Wurps. Während der Kurzarbeit erhalten die Mitarbeiter je nach Familiensituation zwischen 60 und 67 Prozent ihres Gehaltes, wie der Sprecher sagte. VW werde die Summe aufstocken.

Im Emden werden die Passat Limousine sowie exklusiv die Modelle Passat Variant, Passat Alltrack, und CC gefertigt. Im Jahr 2015 wurden dort 264 000 Fahrzeuge produziert.

dpa


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