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Literatur

Lesungen beim Literaturherbst auch in "einfacher Sprache"

Frischer Wind und neue Akzente beim Göttinger Literaturherbst: Niedersachsens größtes Literaturfestival will in diesem Jahr mehrere "innovative Reihen" starten.

Göttingen. So werde es bei der 26. Auflage des Festivals vom 13. bis 22. Oktober erstmals Lesungen in "einfacher Sprache" geben, teilte Sprecherin Nina Hornig am Mittwoch mit. Diese Veranstaltungen richteten sich an Menschen, denen aus unterschiedlichen Gründen das Verstehen von Texten schwerfällt.

Neu sind auch die Reihe "Junge Formate" oder die Rubrik "Songpoesie". Dabei gehen zum Beispiel der Bob-Dylan-Spezialist Heinrich Detering und Sängerin Sophia Kennedy dem poetischen Potenzial von Songtexten auf den Grund.

Wie in den Vorjahren werden in Göttingen und anderen Orten in Südniedersachsen auch diesmal deutsche und internationale Schriftsteller in rund 70 Veranstaltungen Neuerscheinungen präsentieren. Erwartet werden unter anderem Daniel Kehlmann, Florian Illies, Sven Regener, Eva Mattes (liest Elena Ferrante), Natascha Wodin, Sten Nadolny, Hannelore Hoger, Harald Martenstein und Arne Dahl. Zum Festival-Prolog liest der Erfinder der "Känguru-Chroniken", Marc-Uwe Kling.

Der Göttinger Literaturherbst ist nach Veranstalterangaben das älteste, ununterbrochen veranstaltete Literaturfestival im deutschen Sprachraum. Im vergangenen Jahr kamen mehr als 15 000 Besucher.

dpa


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