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Das Schild des Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg.

Das Schild des Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg. © Philipp Schulze/Archiv

Prozesse

Leinenpflicht in Oldenburg bleibt

Die Anleinpflicht für Hunde in Oldenburg ist rechtens. Das habe das niedersächsische Oberverwaltungsgericht am Mittwoch entschieden, teilte eine Sprecherin in Lüneburg mit.

Lüneburg. Ein Hundebesitzer war juristisch gegen die entsprechende Verordnung der Stadt vorgegangen. Danach sind seit Februar 2016 Hunde unter anderem im Parkgebiet Eversten Holz ganzjährig an der Leine zu führen. Zu Recht, entschied das Gericht in Lüneburg und wies den Normenkontrollantrag des Hundefreundes zurück.

"Die allgemeine Lebenserfahrung lehrt, dass sich frei umherlaufende Hunde unabhängig von Vorfällen unberechenbar verhalten können", sagte eine Gerichtssprecherin. Das Gebiet sei ausrechend klar bestimmt worden, habe der 11. Senat seine Entscheidung weiter begründet. Das gelte auch für die dortige Freilauffläche, die mit anderen ähnlichen Arealen im Stadtgebiet den Belangen der Hundehalter hinreichend genüge. Eine Revision ließen die Richter nicht zu. (Az. 11 KN 105/16)

Der Hundehalter wohnt in der Nähe des Gebiets und hatte bisher seinem Vierbeiner dort häufig Auslauf gewährt. Der betroffene Bereich sei nicht hinreichend im Verordnungstext beschrieben, hatte er argumentiert. Zudem sei die Regelung unverhältnismäßig.

dpa


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