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Erdbeben

Leichtes Erdbeben im Kreis Oldenburg

Im Kreis Oldenburg hat es am Donnerstagnachmittag ein leichtes Erdbeben der Stärke 2,7 gegeben. Wie das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) in Hannover mitteilte, gibt es wahrscheinlich einen Zusammenhang zwischen dem Beben im Raum südlich von Wardenburg und der Erdgasförderung dort in der Nähe.

Hannover. Das Epizentrum des Bebens lag im Bereich des Erdgasfeldes Hengstlage. Dort hatten sich auch schon im Sommer 2014 und im Juni 2015 vergleichbare leichte Beben ereignet. Das Landesamt für Bergbau bat Anwohner, die das Beben verspürten, ihre Beobachtungen per Internet zu melden. (http://nibis.lbeg.de/makroseismik)

Erdgasförderung führt zu Druckabsenkungen und Druckunterschieden an den Rändern der Lagerstätten. Dadurch bauen sich Spannungen auf, die sich in Form eines Erdbebens entladen können. Vergleichbare Beben gibt es in Niedersachsen immer wieder, im vergangenen Jahr unter anderem im Sommer in der Nähe von Nienburg und im Dezember im Kreis Verden.

dpa


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