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Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg entschied zugunsten der Lehrer.

Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg entschied zugunsten der Lehrer. © J. Stratenschulte/Archiv

Schulen

Lehrer wollen nach Urteil wieder Klassenfahrten machen

Nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes wollen die meisten Gymnasiallehrer in Niedersachsen den Boykott von Klassenfahren beenden. Die Lehrer würden die Entscheidung zum Anlass nehmen, Klassenfahrten wieder zu machen, sagte der Vorsitzende des niedersächsischen Philologenverbandes, Horst Audritz, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Hannover.

Hannover. Letztlich bleibe die Entscheidung - wie bislang auch - aber jedem Lehrer im Land freigestellt. "Ich muss dazu sagen, dass die Kollegen damit rechnen, dass das Urteil zügig umgesetzt wird", betonte Audritz.

Generell habe das Urteil, so Audritz weiter, für viel Jubel in den Lehrerzimmern gesorgt. "Für Lehrer ist das sicherlich ein Feiertag gewesen. Und ganz spontan haben ganz viele gesagt: Jetzt gehen wir wieder mit Freude zur Schule, jetzt machen wir wieder unsere freiwilligen Leistungen und dazu gehören auch die Klassenfahrten."

Die Richter in Lüneburg hatten am Dienstag entschieden, dass die von SPD und Grünen eingeführte einstündige Erhöhung der Unterrichtszeit verfassungswidrig ist. Als Reaktion auf die Erhöhung hatten viele Lehrer im Land beschlossen, zunächst keine Klassenfahrten mehr betreuen zu wollen.

dpa


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