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Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD).

Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD). © Holger Hollemann/Archiv

Gedenkstätten

Lehrer sollen zur Fortbildung nach Israel reisen

Niedersachsen baut seine Zusammenarbeit mit der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Israel aus. Vor allem Lehrer sollen in Israel fortgebildet werden. Der erste Kurs dort sei bereits für September geplant, teilte Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt am Donnerstag mit.

Hannover. Die Zahl der Holocaust-Zeitzeugen werde von Jahr zu Jahr weniger. Umso wichtiger sei es, jugendgerechte und innovative Formen der Geschichtsvermittlung weiterzuentwickeln. "Das ist gerade mit Blick auf das Erstarken des Rechtspopulismus in Deutschland und Europa zwingend notwendig", sagte die Ministerin. Zuvor hatte sie am Donnerstag zusammen mit Yossi Gevir als Vertreter von Yad Vashem eine Absichtserklärung unterzeichnet, nach der die Zusammenarbeit zwischen dem Land und der Gedenkstätte ausgebaut werden soll.

Über die Gedenkstätte Bergen-Belsen gibt es in Niedersachsen bereits seit Ende der 80er Jahre eine enge Zusammenarbeit mit Yad Vashem. Für die CDU-Landtagsfraktion erklärte Karin Bertholdes-Sandrock, es sei wichtig, dass niedersächsische Schulklassen die Möglichkeit bekämen, die Gedenkstätten hierzulande zu besuchen. "Wir werden uns dafür einsetzen, dass zur Förderung dieser Fahrten in Zukunft in ausreichendem Umfang Mittel bereitstehen."

dpa


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