Navigation:
Das Laserunternehmen LPKF schreibt weiter rote Zahlen.

Das Laserunternehmen LPKF schreibt weiter rote Zahlen. © Julian Stratenschulte/Archiv

Maschinenbau

Laserunternehmen LPKF bleibt unterm Strich klar im Minus

Der Lasertechnikspezialist LPKF kommt nicht aus den roten Zahlen. Mit 1,7 Millionen Euro Verlust lag auch das dritte Quartal des TecDax-Unternehmens aus Garbsen bei Hannover unter dem Strich im Minus.

Garbsen. Auf Neunmonatssicht summierte sich der Fehlbetrag auf nunmehr 4,6 Millionen Euro, wie LPKF am Mittwoch mitteilte. Der Neunmonatsumsatz fiel um gut 22 Prozent auf 61,6 Millionen Euro.

Eckzahlen samt kassierter Jahresprognose hatten die Garbsener schon am Vorabend mitgeteilt. Demnach sollen 2015 höchstens 90 Millionen Euro Umsatz zusammenkommen, nachdem zuvor noch bis zu 110 Millionen Euro drin gewesen waren. Die Gewinnschwelle liege aktuell bei knapp 100 Millionen Euro, heißt es im Zwischenbericht vom Mittwoch.

Im dritten Quartal habe abermals das schwache Geschäft mit Systemen zur Laser-Direkt-Strukturierung (LDS) die Gesamtentwicklung stärker als erwartet belastet, hieß es zur Begründung der Schwächephase. Diese Technik brennt Leiterbahnen direkt auf Bauteile und kommt etwa beim Bau von Antennen für Smartphones und Tablets zum Einsatz.

Auf das kommende Jahr blickt das Management dennoch mit Optimismus: Der Umsatz soll 2016 auf 100 bis 120 Millionen Euro steigen und die Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern (Ebit) im positiven einstelligen Bereich liegen. In den folgenden Jahren will LPKF den Jahresumsatz wieder um durchschnittlich mindestens 10 Prozent steigern. Die Ebit-Marge soll dann zweistellig ausfallen.

Mit 791 Mitarbeitern zählt das im Technologiewerte-Index TecDax notierte Unternehmen drei Beschäftigte weniger als vor einem Jahr.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Die Bahn verspricht, pünktlicher zu werden - schafft sie das?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie