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Außenaufnahme vom Landgericht Osnabrück.

Außenaufnahme vom Landgericht Osnabrück. © Friso Gentsch/Archiv

Prozesse

Lange Haftstrafen nach tödlicher Messer-Attacke

Nach einer tödlichen Messerattacke auf einen 27-Jährigen in Meppen hat das Landgericht Osnabrück den Hauptangeklagten zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Gegen den 30-Jährigen sei zudem Sicherungsverwahrung angeordnet worden, teilte eine Justizsprecherin am Freitag mit.

Meppen/Osnabrück. Die Richter sprachen den Mann des Totschlags, der besonders schweren räuberischen Erpressung und der gefährlichen Körperverletzung schuldig. Ein mitangeklagter ebenfalls 30 Jahre alter Mann erhielt 6 Jahre und 3 Monate Freiheitsstrafe.

Die Verurteilten haben nach Überzeugung der Richter im Juli 2015 in Meppen einen Fahrradfahrer erst vom Rad gestoßen und dann verprügelt. Anschließend zog der Haupttäter ein Messer und rammte es seinem Opfer in die Brust. Die Klinge durchdrang die Rippen und verletzte Herz und Lungenarterie. Das Opfer starb kurze Zeit später. Die Täter sollen zur Tatzeit betrunken gewesen sein.

Die Staatsanwaltschaft hatte den beiden 30-Jährigen zudem weitere Straftaten vorgeworfen. So hätten sie einige Tage vor der tödlichen Messerattacke einen anderen Mann verprügelt und mit einem Messer bedroht, um Schmuck und ein Klappmesser zu erbeuten.

dpa


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