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Kriminalität

Lange Haftstrafe für falschen Psychotherapeuten bestätigt

Ein falscher Psychotherapeut aus Hameln muss für lange Zeit hinter Gitter. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat ein entsprechendes Urteil des Landgerichts Hannover in einem am Mittwoch veröffentlichten Beschluss bestätigt (Az.

Hameln. 3 StR 560/15). Die Richter in Hannover hatten den damals 47-Jährigen im August vergangenen Jahres zu drei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Der Angeklagte hatte von 2012 bis 2015 in großem Stil Patienten behandelt. Die Kammer verurteilte ihn wegen Betrugs in mehr als 70 Fällen, unerlaubter Ausübung der Heilkunde sowie Missbrauchs von Titeln und Berufsbezeichnungen.

Der Angeklagte hatte sich als Psychologischer Psychotherapeut ausgegeben und dabei zu Unrecht den akademischen Grad des Diplom-Psychologen geführt. Er hatte in zahlreichen Fällen in einer Klinik in Hameln schwer kranke Patienten psychologisch behandelt und Ausbildungskurse für "systemische Transformationspsychologie" abgehalten, ohne dafür qualifiziert zu sein. Die Machenschaften waren aufgeflogen, nachdem es Hinweise aus der Bevölkerung auf die fehlende berufliche Qualifikation gab.

dpa


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