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Polizeiband sperrt das Tor zu einem Hof in Osterbruch-Norderende ab.

Polizeiband sperrt das Tor zu einem Hof in Osterbruch-Norderende ab. © Carmen Jaspersen/Archiv

Prozesse

Landwirt steht nach Schuss auf Amtstierarzt vor Gericht

Ein 56-jähriger Landwirt muss sich seit Montag vor dem Landgericht Stade verantworten, weil er einen Amtstierarzt mit einem Pistolenschuss lebensgefährlich verletzt haben soll.

Stade. Der Angeklagte habe am 1. Februar versucht, einen Menschen heimtückisch zu töten, so die Staatsanwaltschaft, deren Anklage auf versuchten Mord lautet. Zudem habe er unerlaubt Munition für eine Waffe besessen. Der Angeklagte, der in der JVA Bremervörde sitzt, wollte sich zum Prozessauftakt zunächst nicht zur Sache äußern.

Der Leiter des Veterinäramtes des Landkreises Cuxhaven war im Februar gemeinsam mit Kollegen und in Polizeibegleitung auf den Hof des Mannes in Osterbruch-Norderende gefahren, um dessen Tiere abzuholen. Hintergrund waren fortwährende Verstöße gegen das Tierschutzgesetz. Der Landwirt sei kurz in den Stall verschwunden und habe plötzlich ohne Vorwarnung aus dem Dunkeln des Gebäudes heraus auf den Veterinär geschossen. Zuvor soll er "Existenzvernichter" gerufen haben. Der Schwerverletzte musste notoperiert werden. Ihm wurden eine Niere und ein Teil des Darms entfernt.

dpa


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