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Die von Arp Schnitger erbaute Orgel in der Findorffkirche in Grasberg. Foto: Carmen Jaspersen/Archiv

Die von Arp Schnitger erbaute Orgel in der Findorffkirche in Grasberg. Foto: Carmen Jaspersen/Archiv

Musik

Landtag will Schnitger-Orgeln für Welterbe vorschlagen

Niedersachsen will die Instrumente des berühmten Orgelbauers Arp Schnitger für die Aufnahme ins Unesco-Weltkulturerbe vorschlagen. Einen entsprechenden Antrag will der Landtag auf Initiative aller Fraktionen in der kommenden Woche verabschieden.

Hannover. Der 1648 in Niedersachsen geborene Schnitker war einer der berühmtesten Orgelbauer seiner Zeit. Von seinen rund 170 Instrumenten sind heute weltweit noch rund 30 erhalten, vor allem im Alten Land bei Hamburg.

Arp-Schnitger-Orgeln stehen in Stade, Hollern und Steinkirchen, aber auch in Norden und Weener in Ostfriesland sowie in Ganderkesee im Kreis Oldenburg. Auch in den Niederlanden gibt es noch etliche Arp-Schnitger-Orgeln, weitere stehen in Portugal und Brasilien.

Hintergrund der Landtags-Initiative ist das Jubiläumsjahr 2019: Am 29. Juli jährt sich dann der Todestag des Orgelbauers zum 300. Mal. In Absprache mit den Niederlanden und gemeinsam mit Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein will Niedersachsen prüfen lassen, ob die Orgeln Schnitgers zum Weltkulturerbe erklärt werden können.

Die Instrumente seien ein "flächendeckendes Kulturphänomen", in dem Musik, Architektur und handwerklich-künstlerische Fähigkeiten vereint seien, heißt es in der Begründung. Zum Weltkulturerbe in Niedersachsen gehören derzeit unter anderem die Altstadt von Goslar, der Dom und die Michaeliskirche in Hildesheim sowie das Erzbergwerk Rammelsberg.

dpa


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