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Ein Ladestecker einer Stromtankstelle steckt in einem Elektro-VW-Golf.

Ein Ladestecker einer Stromtankstelle steckt in einem Elektro-VW-Golf. © S. Gollnow/Archiv

Landtag

Landtag streitet über automobilen Weg in die Zukunft

Der Automobil-Standort Niedersachsen muss sich nach Ansicht der rot-grünen Landesregierung bei der Suche nach innovativen Antrieben aktiv engagieren, um nicht weltweit abgehängt zu werden.

Hannover. Im Landtag in Hannover betonte Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) am Mittwoch, ein in die Debatte eingebrachtes mögliches Verbot von Verbrennungsmotoren bis 2030 sei ein ambitioniertes Ziel, das so kaum zu erreichen sei. Beim entsprechenden Bundesratsbeschluss gehe es lediglich um abgestimmte Steuer- und Abgabensysteme, die innerhalb der EU helfen könnten, dieses Ziel zu erreichen.

Die Opposition dagegen verdächtigte Rot-Grün der Lobby-Politik und forderte auch eine Diesel-Weiterentwicklung. "Sie wollen einen Krieg gegen das mit Verbrennungsmotor getriebene Auto führen", kritisierte der FDP-Fraktionsvize Jörg Bode und betonte: "Sie wollen ideologische Verbote, um Ihre Politik durchzusetzen." Eine rot-grüne Verkehrswende bedeute vor allem Verbote, so der CDU-Abgeordnete Karl-Heinz Bley.

Lies dagegen erklärte: "Sie reden eine Technologie klein." Bei der Elektromobilität schlössen sich auch Sportlichkeit und Spaß nicht aus, so Lies. Der Volkswagen-Konzern als Niedersachsens größter Arbeitgeber habe sich zudem beim Ausbau von Elektromobilität und Mobilität schon klar positioniert, sagte er und hielt Bley rückwärtsgewandte Sichtweisen vor. Niedersachsen ist an Europas größtem Automobilhersteller Volkswagen beteiligt, der in Wolfsburg ebenfalls Elektrofahrzeuge entwickelt und produziert.

dpa


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