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Energie

Landkreise begrüßen Vorschlag für "SüdLink"-Trasse

Das Landkreis-Bündnis zur Verhinderung einer oberirdischen Stromautobahn durch Niedersachsen hat die neuen Pläne einer unterirdischen Verlegung der sogenannten "SüdLink"-Trasse begrüßt.

Hameln. Die Landkreise freuten sich über den Erfolg ihres Engagements, erklärten die Unterzeichner der sogenannten Hamelner Erklärung. Dazu gehören neun Landkreise aus Niedersachsen und die Region Hannover sowie Landkreise angrenzender Länder. Die Stromnetzbetreiber Tennet und Transnet haben am Dienstag ihre Vorschläge für mögliche Erdkabel-Korridore vom Norden in den Süden vorgelegt. Diese werden nun von der Bundesnetzagentur geprüft. Auch Bürger können sich an dem Verfahren beteiligen.

Die ursprünglich geplanten Strommasten seien nun vom Tisch, sagte die SPD-Bundestagsabgeordnete Caren Marks. In Niedersachsen hatten sich auch zahlreiche Initiativen und Kommunen gegen die zunächst geplante Errichtung von bis zu 70 Meter hohen Strommasten für eine oberirdisch verlaufende Trasse gewandt. Sie fürchteten negative Auswirkungen auf die Lebensqualität und den Tourismus.

Bis 2017 soll der exakte Verlauf der Trassen "Suedlink" und "Südost" von Schleswig-Holstein nach Baden-Württemberg sowie nach Bayern festgelegt werden. Die Leitungen sollen nicht vor 2025 in Betrieb genommen werden und dann den Strom aus Windparks im Norden in den industriereichen Süden transportieren.

dpa


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