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Das Braunschweigische Landesmuseum.

Das Braunschweigische Landesmuseum. © Jens Wolf dpa/Archiv

Ausstellungen

Landesmuseum zeigt "Wissenschaft des Judentums"

Eine New Yorker Ausstellung über die Wissenschaft des Judentums wird erstmals in Deutschland gezeigt. Die Region Braunschweig spielt darin eine besondere Rolle.

Braunschweig. Original-Handschriften von Heinrich Heine und Albert Einstein sind als Teil der Ausstellung "Wissenschaft des Judentums" im Landesmuseum Braunschweig zu sehen. Die Schau des Leo Baeck Instituts in New York wird nach Museumsangaben von Donnerstag an erstmals in Deutschland gezeigt. Sie führt thematisch zurück in die Zeit um 1800, als jüdische Intellektuelle begannen, das Judentum zum Gegenstand moderner Forschung zu machen.

Die Region um Braunschweig spielte bei dieser Entwicklung eine bedeutende Rolle, heißt es in der Ausstellung. Die jüdischen Reformschulen in Wolfenbüttel und Seesen legten seit Beginn des 19. Jahrhunderts für viele Schüler die Grundlagen, um in der bürgerlichen Gesellschaft erfolgreich zu werden. Der in der Ausstellung gewürdigte Wissenschaftler Leopold Zunz war beispielsweise Absolvent der Samson-Schule in Wolfenbüttel. Die von Zunz und anderen Intellektuellen angeregte Wissenschaft des Judentums entwickelte sich im Laufe des 19. Jahrhunderts in zahlreichen Forschungs- und Bildungseinrichtungen, deren Traditionen bis heute wirksam sind.

Die Ausstellung mit dem Originaltitel "Wissenschaft des Judentums: Jewish Studies and the Shaping of Jewish Identity" wurde vom Leo Baeck Institut New York konzipiert und für die Präsentation in Braunschweig um zahlreiche Exponate ergänzt. Unter den New Yorker Exponaten sind einige, die ihren Ursprung in Wolfenbüttel haben. Sie sollen damit erstmals in die Region ihrer Entstehung zurückkehren.

dpa


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