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Ein indonesisches Gamelan-Orchester gehört zur neuen Dauerausstellung.

Ein indonesisches Gamelan-Orchester gehört zur neuen Dauerausstellung. © Holger Hollemann

Museen

Landesmuseum eröffnet neue Dauerstellung

In seiner neuen Dauerausstellung verbindet das Landesmuseum Hannover die Geschichte der Menschheit mit aktuellen Themen wie Globalisierung, Migration und Klimawandel.

Hannover. Die "Menschenwelten" entstanden aus der Kombination der Abteilungen Archäologie und Völkerkunde. Die Besucher können von Freitag an alten Bekannten wie der niedersächsischen Moormumie "Roter Franz" begegnen. Daneben werden kostbare Exponate aus der eigenen Sammlung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Die Geschichte der Menschheit beruhe auf dem Prinzip der Migration, des Handelns und des Austausches von Ideen, sagte Museumsdirektorin Katja Lembke am Mittwoch.

An zahlreichen Stationen können die Besucher der "Menschenwelten" selbst aktiv werden, etwa wenn sie den Hausbau in der Jungsteinzeit oder den Haifischfang in Melanesien kennenlernen. Ein origineller Ansatz wurde bei den Audioguides zur neuen Dauerausstellung gewählt: In Zusammenarbeit mit dem Radioautor Andreas Kebelmann entstanden sechs Hörspiele, in denen Zuwanderer unter anderem aus Mexiko, dem Kongo oder Armenien von ihrem Leben in Deutschland erzählen.

Die Neugestaltung der "Menschenwelten" kostete rund 1,2 Millionen Euro. Das Geld stammt aus EU-Fördermitteln, vom Land und von Stiftungen. Das Landesmuseum Hannover ist das größte der sechs Landesmuseen in Niedersachsen. Seine Naturkundeabteilung wurde bereits zu den "Naturwelten" mit lebenden Tieren und Fossilien umgestaltet. Das Welten-Konzept ist nach Museumsangaben einzigartig.

dpa


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