Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen Landesarmutskonferenz fordert mehr Anstrengungen im Land
Nachrichten Niedersachsen Landesarmutskonferenz fordert mehr Anstrengungen im Land
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:22 04.01.2018
Klaus-Dieter Gleitze von der Landesarmutskonferenz (LAK) Niedersachsen. Quelle: Holger Hollemann/Archiv
Anzeige
Hannover

Hintergrund: Trotz guter Konjunktur und gestiegenen Steuereinnahmen gelang zuletzt es nicht, die Armutsgefährdung einzudämmen. Die Quote armutsgefährdeter Menschen lag 2016 nach Angaben des Landesamtes für Statistik bei 16,0 Prozent und damit einen Prozentpunkt höher als 2011. Damit gelten laut LAK 1,25 Millionen Menschen in Niedersachsen als armutsgefährdet. Als armutsgefährdet gelten Menschen, die mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens auskommen müssen. Diese Schwelle liegt laut LAK in Niedersachsen für einen Single-Haushalt bei 953 Euro.

 Der Verband prangert an, dass zwar das Geld für mehr soziale Gerechtigkeit da sei, aber der politische Wille zur Veränderung fehle. Die Landesarmutskonferenz fordert deshalb unter anderem mehr sozialen Wohnungsbau, höhere Hartz-IV-Sätze und Grundsicherung sowie einen Mindestlohn von mehr als elf Euro pro Stunde.

dpa

Anzeige