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Landesarmutskonferenz: Spaltung der Gesellschaft droht

Die Landesarmutskonferenz Niedersachsen (LAK) hat in ihrer Bilanz für das Jahr 2015 zu mehr Solidarität und einer stärkeren Armutsbekämpfung aufgerufen. "Eine zentrale Forderung der LAK ist die Schaffung eines öffentlich geförderten Beschäftigungssektors für Langzeitarbeitslose", sagte Geschäftsführer Klaus-Dieter Gleitze am Samstag.

Hannover. Andernfalls werde die Spaltung der Gesellschaft und die Kluft zwischen Arm und Reich immer tiefer werden.

Wie die Landesarmutskonferenz mitteilte, ist immer noch jeder siebte Mensch in Niedersachsen von Armut bedroht. Die Organisation beruft sich dabei auf Zahlen des Landesamts für Statistik für das Jahr 2014. Demnach lag die sogenannte Armutsquote bei 15,3 Prozent. Vor allem Erwerbslose (57 Prozent) und Ausländer (36,6 Prozent) seien besonders bedroht. Einpersonenhaushalte gelten als arm, wenn ihnen pro Monat weniger als 907 Euro an Nettoeinkünften zur Verfügung stehen.

dpa


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