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Gesundheit

Landarztmangel: Stipendien und Studienplätze gefordert

Die Versorgung mit Ärzten ist derzeit in Niedersachsen noch gut - es gibt nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung (KVN) noch kein Gebiet, das statistisch gesehen unterversorgt ist. Dennoch sei damit zu rechnen, dass in den kommenden zehn Jahren viele Ärzte auf dem Land in den Ruhestand gehen und nicht jede Praxis wieder besetzt werden könne, sagte der Sprecher der KVN, Uwe Köster.

Hannover. Darauf richte man sich ein. Gefordert wird die Schaffung von bis zu 200 zusätzlichen Medizinstudienplätzen.

Von diesen zusätzlichen Studienplätzen könnten zehn Prozent für Studierende reserviert werden, die sich dazu verpflichten, als Hausarzt in unterversorgte Gebiete zu gehen. Das wird zumindest von der Landesregierung als Option gesehen. Die Schaffung neuer Studienplätze ist im Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU vereinbart. Land und KVN haben auch ein Stipendienprogramm aufgelegt, an dem im Jahr 2018 insgesamt 19 Studierende teilnehmen.

dpa


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