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Niedersachsens Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz (Grüne).

Niedersachsens Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz (Grüne). © Julian Stratenschulte/Archiv

Justiz

Land will vor Gericht Videoaussagen von Opfern einführen

Opfer schwerer Straftaten sollen nach dem Willen der niedersächsischen Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz (Grüne) künftig ihre Aussagen vor Gericht auch per Video machen können.

Hannover. Bei der Justizministerkonferenz am 21. und 22. Juni will sie für die bundesweite Umsetzung einer entsprechenden Landesinitiative werben. "So ein Verfahren erspart den Opfern peinliche Auftritte im Gerichtssaal", sagte die Ministerin der Deutschen Presse-Agentur.

Diese sollen künftig bei Gerichtsverhandlungen in einem Nebenraum vor laufender Videokamera vernommen werden können - auch, um möglichen Peinigern nicht begegnen zu müssen oder durch die Kulisse vor Gericht eingeschüchtert zu werden. Die Justiz erhofft sich zudem eine bessere Qualität der Aussagen und höhere Verurteilungsraten. In Niedersachsen wird das bei Minderjährigen bereits seit 2010 mit dem sogenannten "Braunschweiger Modell" praktiziert, das zur Zeit landesweit ausgerollt wird. Niedersachsen will es auch auf Erwachsene ausweiten.

dpa


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