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Ein Polizist steht im Erstaufnahmelager für Flüchtlinge in Friedland.

Ein Polizist steht im Erstaufnahmelager für Flüchtlinge in Friedland. © Swen Pförtner/Archiv

Migration

Land entlastet Grenzdurchgangslager Friedland

Aufatmen in Friedland: Das Land Niedersachsen hat die Zahl der Flüchtlinge im Grenzdurchgangslager drastisch reduziert und die extrem überfüllte Einrichtung entlastet.

Friedland. Das sagte Bürgermeister Andreas Friedrichs (SPD) am Freitag. Die für maximal 700 Menschen konzipierte Erstaufnahmeeinrichtung war wochenlang mit mehr als 3500 Flüchtlingen belegt gewesen. "Mittlerweile sind es nur noch etwa 2000."

Der gut 1200 Einwohner zählende Ort Friedland sei wie seit Jahrzehnten auch jetzt jederzeit bereit, neue Flüchtlinge aufzunehmen, sagte Friedrichs. "Aber die wochenlange extreme Überbelegung hat den Menschen hier Angst gemacht." Zum Glück sei jetzt eine gewisse Entspannung eingetreten, weil die Zahl auf ein verkraftbares Maß zurückgegangen sei.

Göttingens Landrat Bernhard Reuter (SPD), Friedländer Lokalpolitiker und Lagerpastor Martin Steinberg hatten bereits vor vier Wochen die Halbierung der Belegungszahl des Grenzdurchgangslagers gefordert. Die Situation sei für die Flüchtlinge, die Beschäftigten der Landesaufnahmeeinrichtung und die Bevölkerung des Ortes nicht mehr zumutbar, hatten sie kritisiert.

dpa


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