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Maschinenbau

LPKF startet mit tiefrotem Quartal ins Krisenjahr 2016

Der angeschlagene Maschinenbauer LPKF steckt zum Jahresstart tief in der Verlustzone fest. Unter dem Strich notierte der Laserspezialist aus Garbsen bei Hannover im ersten Quartal einen Fehlbetrag von 3,4 Millionen Euro, nachdem zum Auftakt vor einem Jahr noch eine schwarze Null (71 000 Euro) gestanden hatte.

Garbsen. Der Verlust der ersten drei Monate des laufenden Jahres liegt damit bereits auf dem Niveau des gesamten Vorjahres, als nach Zinsen und Steuern rote Zahlen in Höhe von 3,5 Millionen Euro zu Buche geschlagen hatten. LPKF gab vor kurzem bekannt, etwa jeden achten Job abbauen zu wollen. In Summe sind das rund 100 Stellen, die möglichst sozialverträglich wegfallen sollen. Binnen Jahresfrist sind bereits 19 Jobs entfallen.

"Die beschlossenen Maßnahmen sind ein schmerzhafter aber notwendiger Schritt, um das Unternehmen spätestens 2017 wieder auf einen profitablen Wachstumskurs zu bringen", schreibt LPKF-Chef Ingo Bretthauer im Quartalsbericht. Für den Umbau in der Krise, besonders auch für den Jobabbau, veranschlagt der Konzern zwei Millionen Euro.

LPKF konnte bisher auf sein Zugpferd Laser-Direktstrukturierung (LDS) setzen, das Leiterbahnen direkt in Bauteile brennt, etwa Smartphones. Doch besonders in diesem Bereich ist das Geschäft eingebrochen.

dpa


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