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Kündigung vom Fitnessstudio wegen Umzugs: BGH urteilt

Der Bundesgerichtshof (BGH) prüft die Rechtmäßigkeit einer außerordentlichen Kündigung des Fitnessstudios bei einem berufsbedingten Umzug. Den Karlsruher Richtern liegt der Fall eines Mannes aus Hannover vor, der als Zeitsoldat umziehen musste und deshalb seinen langfristigen Fitness-Studiovertrag kündigte (XII ZR 62/15).

Karlsruhe. Die Klage des Studios auf Zahlung der fälligen Gebühren von insgesamt rund 720 Euro bis einschließlich Juli 2014 war am Amtsgericht erfolglos. Das Landgericht Hannover gab der Klage hingegen statt. Dagegen wendet sich der Beklagte mit der Revision vor dem BGH. Das Urteil wird an diesem Mittwoch um 15.00 Uhr verkündet.

"Angesichts von neun bis zehn Millionen Fitnessverträgen in Deutschland ist das eine Frage, die grundsätzlich geklärt werden muss", sagte der Anwalt des Mannes am Mittwoch am Rande der mündlichen Verhandlung. Es sei schließlich nicht jeder Beamter und bleibe sein Leben lang am gleichen Wohnort. Der Arbeitgeberverband für die Fitness-Wirtschaft DSSV beobachtet den Fall gleichermaßen mit Interesse. Er sei jedoch "relativ speziell", weil der Mann als Zeitsoldat umziehen müsse, sagte ein Verbandssprecher. "Die meisten Leute ziehen freiwillig um."

dpa


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