Navigation:
Flüchtlinge

Kündigung des Betreibers der Bromer Unterkunft gefordert

Nach Vorwürfen gegen den Betreiber einer Flüchtlingsunterkunft des Landkreises Gifhorn hat der Landesflüchtlingsrat gefordert, die Verträge mit der zuständigen Sicherheitsfirma zu kündigen.

Gifhorn. Die Bewohner des Heims in Brome hatten berichtet, dass sie bei Verstößen gegen teils willkürlich festgelegte Regeln Strafzahlungen leisten mussten. Außerdem sei ein Propaganda-Video der IS-Terrormiliz gezeigt worden, in dem einem Jungen der Kopf abgeschlagen wird. Über die Anschuldigungen hatte der NDR am Sonntag berichtet.

Der Flüchtlingsrat wirft dem Landkreis vor, dass bei der Auswahl des Betreibers nicht die Befähigung, sondern der günstige Preis im Vordergrund stand. "Andere Landkreise sind hier weiter, indem sie auch die Qualität des sozialen Betreuungskonzepts in diesem hochsensiblen Feld mit in die Vergabe einbeziehen", sagte Geschäftsführer Kai Weber am Montag. Es sei grundsätzlich fragwürdig, Sicherheitsfirmen mit der Flüchtlingssozialarbeit zu beauftragen.

Kreisrätin Evelin Wißmann hatte zuvor bestätigt, dass es Ende Juli Beschwerden gegen den Leiter der Unterkunft gegeben hatte. Daraufhin habe es ein Gespräch zwischen dem Mann und einem Mitarbeiter der Ausländerbehörde gegeben.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Was halten Sie von einem Rauchverbot im Auto?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie