Navigation:
Nach seiner Buchveröffentlichung erreichen Küch zahlreiche Hassbotschaften.

Nach seiner Buchveröffentlichung erreichen Küch zahlreiche Hassbotschaften. © H. Hollemann/Archiv

Kriminalität

Kripo-Chef geht juristisch gegen Hasskommentare vor

Nach der Veröffentlichung seines Buchs über Flüchtlingskriminalität erreichen den Chef der Braunschweiger Kriminalpolizei zahlreiche Hassbotschaften. Er habe deshalb strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet, sagte Ulf Küch am Dienstag.

Braunschweig. Zwei Fälle lägen derzeit beim Erkennungsdienst der Polizei. "Von Beleidigung bis zur üblen Nachrede und Volksverhetzung ist alles dabei", sagte der 59-Jährige. Wer konkret hinter den Nachrichten steckt, ist bislang aber noch unklar.

Küch ist Gründer einer Sonderkommission, die sich seit August 2015 mit Straftaten von Asylbewerbern befasst. Seine Erfahrungen schildert der Polizist in seinem Buch "Soko Asyl". Sein Fazit: Der Anteil krimineller Flüchtlinge ist prozentual nicht höher als der Anteil von Kriminellen in der deutschen Bevölkerung. Das Ergebnis habe einigen wohl nicht gepasst, sagte Küch mit Blick auf die Botschaften an ihn.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Die Bahn verspricht, pünktlicher zu werden - schafft sie das?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie