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Der frühere FBI-Chef Louis Freeh.

Der frühere FBI-Chef Louis Freeh. © Matthew Cavanaugh/Archiv

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Kreise: VW-Arbeitnehmerseite lehnt US-Sonderbeauftragten Freeh ab

Der frühere FBI-Chef Louis Freeh hätte als möglicher US-Sonderbeauftragter im kriselnden VW-Konzern keinen Rückhalt der Arbeitnehmerseite. "Wir kennen diese Personalie nicht, und sie steht auch nicht auf der Agenda des Aufsichtsratspräsidiums", erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstagmorgen aus Kreisen der mächtigen VW-Arbeitnehmervertreter, die keinerlei Bedarf für die angebliche Personalie Freeh sehen.

Wolfsburg/Washington. Am frühen Nachmittag kommt in Wolfsburg die Spitze des Aufsichtsrates, das Präsidium, zusammen.

Am Montag hatten Medien berichtet, der VW-Vorstand wolle Freeh mit Billigung des Aufsichtsrates in der Abgas-Affäre in den USA als Experten und Vermittler einsetzen. Der 66-Jährige würde damit auch Aufgaben wahrnehmen, die in das Ressort der neuen VW-Vorstandsfrau Christine Hohmann-Dennhardt fallen. Sie war vom Konkurrenten Daimler zu den Wolfsburgern gewechselt und leitet "Integrität und Recht".

Aus den Arbeitnehmerkreisen hieß es zu den Spekulationen über Freeh unmissverständlich: "Wir haben Frau Hohmann-Dennhardt für diese anspruchsvolle Aufgabe. Weiteren Bedarf sehen wir nicht."

Am Montag hatte sich ein VW-Konzernsprecher nicht zu den Berichten äußern wollen. "Das sind Spekulationen, die wir nicht kommentieren."

dpa


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