Navigation:
Ein Seeadler schreit.

Ein Seeadler schreit. © Axel Heimken/Archiv

Tiere

Kreis Stade: Seeadler erschossen, zwei Mäusebussarde tot

Eine Woche nach dem Fund eines erschossenen Seeadlers im Landkreis Stade sind die genauen Hintergründe des Vorfalls noch unklar. Die Staatsanwaltschaft Stade bestätigte zwar den Eingang eine Strafanzeige gegen unbekannt durch den Landkreis Stade.

Stade. Allerdings erging noch kein Ermittlungsauftrag an die Polizei.

In der Nähe des Nestes, wo das Adlerweibchen tot entdeckt wurde, fanden Mitarbeiter der Naturschutzstation Unterelbe vergangenen Mittwoch im Gebiet der Gemeinde Balje auch zwei tote Mäusebussarde, die zu den besonders geschützten Arten zählen. Eine Vergiftung wird nicht ausgeschlossen. Das Veterinäramt Stade untersucht die Vögel.

Der Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz erklärte am Freitag, man wolle sich nicht an Spekulationen beteiligen. Falls sich aber eine Vergiftung bestätigen sollte, sei es wichtig zu wissen, dass diese nicht mutwillig von Menschen herbeigeführt worden sein müsse.

Der NLWKN schätzt die Zahl der Mäusebussard-Brutpaare in Niedersachsen auf 15 000. Die streng geschützten Seeadler sind viel seltener. In Niedersachsen gibt 44 Adlerreviere mit jeweils einem Adlerpaar - insgesamt dürften es aber wohl etwa 200 Seeadler sein.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Die Bahn verspricht, pünktlicher zu werden - schafft sie das?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie