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Kriminalität

Krawalle: Polizei ermittelt gegen Anti-NPD-Demonstranten

Nach den gewalttätigen Ausschreitungen am Rande einer Demonstration gegen die NPD in Göttingen hat die Polizei Strafverfahren gegen 19 Personen eingeleitet. Ihnen werde Landfriedensbruch, Sachbeschädigung und gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr vorgeworfen, sagte ein Sprecher am Montag.

Göttingen. Die Verdächtigen, die laut Polizei zum linken politischen Spektrum gehören, waren vorübergehend festgenommen und erkennungsdienstlich behandelt worden.

Am Samstag hatten in Göttingen rund 900 Menschen gegen eine Kundgebung der NPD demonstriert. Am Rande des Geschehens hatte ein Teil der Demonstranten laut Polizei brennende Barrikaden aus Mülltonnen und Sperrmüll errichtet, den Bahnverkehr lahmgelegt und Einsatzkräfte mit Steinwürfen angegriffen. Verletzt wurde niemand. Auf dem Vorplatz des Göttinger Bahnhofs hatten sich knapp 100 Angehörige des rechten Spektrums versammelt. Sie wurden von den Gegendemonstranten mit Sprechchören und lauter Musik übertönt.

dpa


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