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Arzneimittelkosten für Versicherte sind stark angestiegen.

Arzneimittelkosten für Versicherte sind stark angestiegen. © M. Hiekel/Archiv

Gesundheit

Krankenkasse KKH beklagt steigende Arzneimittelkosten

Die Kaufmännische Krankenkasse KKH beklagt einen deutlichen Anstieg der Arzneimittelkosten, obwohl die Versicherten seit Januar weniger Rezepte eingelöst haben.

Hannover. Die Hauptursache dafür sei, dass der gesetzliche Herstellerrabatt bei patentgeschützten Arzneimitteln herabgesetzt wurde, sagte KKH-Vorstandschef Ingo Kailuweit am Mittwoch in Hannover. Von Januar bis Juni gab die KKH für jeden Versicherten 212 Euro für Arzneimittel aus Apotheken aus, rund 9,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Die Hersteller hatten den Kassen in der Vergangenheit einen 16-prozentigen Zwangsrabatt einräumen müssen. Dieser wurde im Februar per Bundestagsbeschluss auf sieben Prozent beschränkt.

Allein bei der KKH habe dies eine zusätzliche Belastung von rund 13 Millionen Euro im ersten Halbjahr ausgemacht, sagte Kailuweit. "Wir gehen davon aus, dass wir dadurch in der gesamten gesetzlichen Krankenversicherung mit bis zu einer Milliarde Euro mehr in diesem Jahr rechnen müssen." Die KKH ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,8 Millionen Versicherten.

dpa


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