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Ein Fahrlader lädt abgesprengtes Rohsalz ab.

Ein Fahrlader lädt abgesprengtes Rohsalz ab. © Uwe Zucchi/ Archiv

Bergbau

Klage gegen Salzabwasser-Einleitung in die Werra eingegangen

Die neue Erlaubnis zur Einleitung von Salzabwasser des Düngemittelherstellers K+S in die Werra wird gerichtlich überprüft. Die Klage einer Klagegemeinschaft von Werra-Anrainern sei vor Weihnachten eingegangen, sagte der Präsident des Verwaltungsgerichts Kassel, Volker Igstadt.

Kassel/Witzenhausen. Wann es zu einer Verhandlung komme, sei aber wegen des Umfangs des Verfahrens noch nicht absehbar.

Ende November hatte das Regierungspräsidium Kassel dem Konzern übergangsweise bis 2020 erlaubt, seine Salzabwässer weiter in die Werra laufen zu lassen. Von 2015 an allerdings weniger als bislang. Es gibt stufenweise strengere Grenzwerte.

Das Regierungspräsidium Kassel missachte mit seiner Erlaubnis für den Düngemittelhersteller das europäische Gemeinschaftsrecht, befand die Anrainerkonferenz. Ein Sprecher des Regierungspräsidiums betonte, die Behörde sei überzeugt, dass die Genehmigung juristisch in Ordnung sei. Zu der Klage werde man erst im Rahmen einer möglichen Verhandlung Stellung nehmen.

In der WWA haben sich rund 30 Kommunen, Vereine und Verbände zusammengeschlossen.

dpa


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