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Kirche

Kirchen würdigen gutes ökumenisches Verhältnis

Mit einem Gottesdienst und einem Festakt haben Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche im Oldenburger Land am Samstag in Vechta das seit 50 Jahren bestehende gute ökumenische Verhältnis gewürdigt.

Vechta. Es sei dem Zweiten Vatikanischen Konzil in den 1960er Jahre zu verdanken gewesen, dass beide Kirchen aufeinander zugegangen seien, sagte der frühere oldenburgische Oberkirchenrat Rolf Schäfer, der von 1971 bis zu seiner Pensionierung 1994 an den Oldenburger Ökumenischen Gesprächen teilgenommen hat.

Anfang 1966 hatten sich erstmals der damalige evangelische Bischof von Oldenburg, Gerhard Jacobi, und der katholische Bischof von Münster, Joseph Höffner, zu einem ökumenischen Gespräch getroffen. Es seien die ersten ökumenischen Gespräche dieser Art in Deutschland gewesen, sagte Schäfer.

Für Dinge, die heute selbstverständlich sind - wie die Anerkennung der evangelischen Taufe durch die katholische Kirche, Zusammenarbeit beim konfessionellen Religionsunterricht oder dem Feiern von ökumenischen Gottesdiensten, sei damals der Grundstein gelegt worden.

An der Feier in Vechta nahmen der evangelische Bischof von Oldenburg, Jan Janssen, der katholische Bischof von Münster, Felix Genn, und der katholische Weihbischof Heinrich Timmerevers teil.

dpa


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