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Managerin Vera Klöhn spricht bei der Vorstellung einer neuen Kollektion.

Managerin Vera Klöhn spricht bei der Vorstellung einer neuen Kollektion. © Ingo Wagner/Archiv

Unternehmen

"Kiki Kindermode" insolvent: Filialen bleiben geöffnet

Die "Kiki Kindermoden"-Gruppe im niedersächsischen Stuhr hat Insolvenzantrag gestellt. Das teilte die Kanzlei Willmerköster am Montag mit, die vom zuständigen Amtsgericht zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestimmt wurde.

Bremen/Stuhr. Das Unternehmen hat 65 Filialen in Deutschland und beschäftigt aktuell rund 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits informiert worden seien.

Der laufende Geschäftsbetrieb soll bis auf weiteres fortgeführt werden. Löhne und Gehälter der Mitarbeiter seien bis Ende Oktober über das Insolvenzgeld abgesichert. "Wir haben uns lange gegen die wachsenden Belastungen gestemmt, mussten letztendlich aber einsehen, dass wir nicht mehr in der Lage sind, die nötigen Mittel zur Sicherung der Gruppe aufzubringen", sagte die Gründerin der Kiki-Kindermodengeschäften, Vera Klöhn, die auf einen Neuanfang hofft.

Hintergrund des Antrags sind laut der Rechtsanwaltskanzlei gravierende Veränderungen in der Modebranche, die zu hohem Wettbewerbsdruck und Umsatzrückgängen insbesondere bei mittelständischen Modehändlern geführt hätten. Außerdem habe sich das Kaufverhalten der Kunden stark vom stationären Einzelhandel hin zum Online-Handel verlagert. 2016 hatte auch das Bremer Modeunternehmen Zero Insolvenz angemeldet, für das bereits ein Käufer gefunden wurde.

dpa


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