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Notfälle

Keine Entwarnung bei verdächtigem Paket in Göttingen

Nach dem Fund eines verdächtigen herrenlosen Pakets vor dem Standesamt in Göttingen hat die Polizei das Gebiet weiträumig abgesperrt. Sprengstoffexperten aus Hannover wurden angefordert, um das Päckchen zu untersuchen.

Göttingen. Die Ankunft der Fachleute verzögerte sich am Montagabend aber, noch seien die Männer nicht eingetroffen, sagte eine Polizeisprecherin kurz vor 18.30 Uhr.

Rund 500 Menschen mussten die umliegenden Häuser verlassen, unter anderem wurde das Kreishaus geräumt, sagte der Leiter der Einsatz- und Streifendienste der Polizei in Göttingen, Dirk Schneider. An dem Paket blinken Leuchtdioden, deswegen wurde es als besonders kritisch eingestuft. "Wir nehmen das sehr ernst aufgrund der gesamten politischen Lage", sagte Schneider. Drohanrufe habe es aber nicht gegeben.

Das verdächtige Paket ist etwa so groß wie zwei Schuhkartons und mit rot-weißem Klebeband verschnürt. Mitarbeiter der Stadtverwaltung hatten es gegen 15.15 Uhr entdeckt und die Polizei alarmiert. Auch das Neue Rathaus, eine Sparkassen-Filiale und ein Wohnhaus wurden evakuiert. Ausfallstraßen Richtung Süden mussten ebenfalls gesperrt werden.

dpa


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