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Gesundheit

Keine Auffälligkeiten bei Messung zur Erdgasförderung

Bei der Erdgasförderung im Kreis Rotenburg sind nach Behördenmessungen seit Mitte 2015 keine schädliche Stoffe in auffälligem Umfang freigesetzt worden. In der Region wird seit längerem nach der Ursache für eine Häufung von Krebserkrankungen gesucht.

Rotenburg. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie teilte am Donnerstag in Hannover mit, bei einer Dauermessung von Anfang Juli 2015 bis Ende März 2016 am südlichen Ortsrand von Söhlingen in der Samtgemeinde Bothel seien keine zusätzlichen Immissionen festgestellt worden.

Für Benzol lagen die Werte danach bei durchschnittlich 0,4 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft und damit bei weniger als 10 Prozent des entsprechenden Beurteilungswertes von 5 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Die Werte für Toluol, Ethylbenzol und Xylol blieben ebenfalls weit unterhalb der entsprechenden Beurteilungswerte.

Auch die für Quecksilber gemessenen Werte lagen im Mittel der neunmonatigen Messung bei 1,6 Nanogramm pro Kubikmeter Luft. "Das sind weniger als 5 Prozent des Wertes, den die Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft für Immissionsschutz in ihrer Empfehlung festgelegt hat (50 Nanogramm pro Kubikmeter Luft)", hieß es.

Im September 2014 hatte das Epidemiologische Krebsregister Niedersachsen eine auffällige Häufung von Leukämie und Lymphomen vor allem bei älteren Männern in der Samtgemeinde Bothel festgestellt. Statt der für den Zeitraum 2003 bis 2012 erwarteten 21 Fälle fanden sich 41.

dpa


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